Friedhofsentwicklung

OB Scholten bereitet „Härtefallkommission“ vor

Im Zusammenhang mit dem vom Rat der Stadt beschlossenen „Friedhofsentwicklungskonzept“ hat es viele Diskussionen und eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Nutzungsberechtigten gegeben. „Dies alles hat leider nicht dazu geführt, dass wir allenthalben auf Verständnis für den strategischen Hintergrund des neue Friedhofsentwicklungskonzeptes gestoßen sind“, so Oberbürgermeister Ulrich Scholten. „Wir müssen allerdings im Auge behalten, dass wir mit dem beschlossenen Konzept unter anderem folgende Vorgaben erreichen wollen: Erhalt der Friedhofskultur über zeitgemäße Bestattungsangebote, Absenkung der Pflegekosten – ohne Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes, Konzentration der Bestattungsflächen“, erinnert OB Scholten. Die Friedhofsverwaltung hat im laufenden Verfahren festgestellt, dass jeder der rund 4.000 möglicherweise Betroffenen als „Einzelfälle“ behandelt werden müssen.

Um zukünftig bei der Anwendung des neuen Friedhofskonzeptes möglicherweise sich ergebende Härten zu vermeiden, schlägt OB Scholten vor, eine „Härtefallkommission“ zu bilden. Hierüber hat er auch Einvernehmen mit dem zuständigen Dezernenten, Peter Vermeulen erzielt. „Wir werden nun einen Vorschlag für die Besetzung der Kommission erarbeiten, der dann dem Umweltausschuss für die Sitzung am 21. Mai vorgelegt werden soll“, so Scholten. Eine Entscheidung könnte in der nächsten Ratssitzung erfolgen. „Zwischenzeitlich habe ich mit den Vertretern der beiden großen christlichen Kirchen gesprochen“, berichtet der Oberbürgermeister. Beide haben ihre Mitarbeit in einer Härtefallkommission zugesagt.



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