Duisburg und Mülheim an der Ruhr unterstützen Siemens

Die Energiewende in Deutschland fordert eine Vielzahl von Veränderungen in der deutschen Wirtschaft. Betroffen ist auch der Bereich von Siemens Energy. Großturbinen in herkömmlichen Kraftwerken werden zukünftig der Vergangenheit angehören, das Unternehmen hat daher einen Transformationsprozess der Geschäftsspartner*innen angekündigt. Als Reaktion auf die damit verbundenen Pläne von Siemens Energy, an den Standorten in Mülheim und Duisburg Arbeitsplätze abzubauen zu müssen, appellieren die Oberbürgermeister beider Städte für den Erhalt möglichst vieler Stellen.

In einem gemeinsamen Gespräch mit Vertreter*innen der Geschäftsführung und der Betriebsräte von Siemens Energy machten Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz aber auch deutlich, dass man den Umstrukturierungsprozess für die beiden Standorte gerne unterstützen werde, um so die wegfallenden Stellen durch neu geschaffene, zum Beispiel in der Wasserstofftechnologie, zu kompensieren.

„Wir haben ausdrücklich dafür geworben, dass das Ruhrgebiet mit seinen Standorten in Duisburg und Mülheim der richtige Ort für die Entwicklung zukunftsfähiger Energiewirtschaft ist. Das Ruhrgebiet hat nicht nur Potenzial, sondern bietet schon jetzt in vielfacher Hinsicht hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung. Auch deshalb haben wir deutlich zum Ausdruck gebracht, dass so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten bleiben und durch die Neuausrichtung Ersatz geschaffen werden müssen“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link.

„Nach dem Börsengang im September 2020 hat Siemens Energy ein weltweites Sparprogramm beschlossen. Ziel dabei ist es, das Unternehmen stärker auf erneuerbare Industrieprodukte auszurichten. Das ist aus unternehmerischer Sicht und für unsere Städte der richtige Weg, den wir gemeinsam gehen wollen“, so Marc Buchholz. „Wesentlicher Bestandteil der Neuausrichtung ist ein Abbau von Arbeitsplätzen weltweit, so auch in Mülheim und Duisburg. Uns ist zugesichert worden, dass dies sozialverträglich erfolgen soll. Wenn dann noch hochmoderne Technologien die Standorte zukunftssicher machen, ist dies in unserem Sinne“, so die Stadtoberhäupter einvernehmlich.



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Volker Wiebels
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