Coronalage: diszipliniert dran bleiben

OB Buchholz und der stellvertretende Krisenstabsleiter Mendack: Die Menschen brauchen klaren Aussagen

Oberbürgermeister Marc Buchholz und der stellvertretende Krisenstabsleiter Kämmerer Frank Mendack freuen sich über die sinkende Inzidenz auch in Mülheim. „Die Zahlen machen deutlich, dass alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Wirkung zeigen“.

Fotos: Walter Schernstein

„Da müssen wir jetzt diszipliniert dran bleiben“, ruft der OB auf. „Zu frühe Lockerungen sind nicht ungefährlich“.

„Per Allgemeinverfügung hat das Land am vergangenen Freitag festgestellt, dass wir auch in Mülheim einiges wieder zulassen können“, erinnert Frank Mendack. „Damit sind alle Schulen wieder im Wechselunterricht, die Kitas bietet eine eingeschränkte Regelbetreuung und der Handel ist im Click and Meet-Modus“.

„Seit Freitag sind die Werte unter 100. Sollte das an fünf Werktagen hintereinander so sein (also einschließlich Mittwoch, 12.5.) wird das Land am Donnerstag feststellen können, dass die Notbremse des Infektionsschutzgesetz für Mülheim ab Freitag nicht mehr gilt“, so Mendack.

„Das heißt aber nicht, dass automatisch alle Einschränkungen wegfallen“, macht die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes, Kerstin Kunadt deutlich. „Auch wenn die nationale Notbremse dann weggefallen ist, gilt aber weiterhin die Coronaschutzverordnung des Landes. Selbst wenn sie in verschiedenen Bereichen nicht so stark eingreift, enthält sie keine wesentlichen Lockerungen in den Bereichen Kultur, Sport, Freizeit oder Vergnügungsstätten, Messen und Märkte, Dienstleistungen, Veranstaltungen, Gastronomie und Beherbergungen. Das heißt es gelten bei uns für diese Bereiche die Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW weiter“.

„Wir erwarten für Ende der Woche eine neue Coronaschutzverordnung. Inwieweit sie Lockerungen enthält, können wir derzeit nicht abschätzen, also heißt es abzuwarten“, so Frank Mendack.



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Volker Wiebels
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