Archiv-Beitrag vom 16.03.2018Integrationsstaatssekretärin Güler besucht Kommunales Integrationszentrum

Archiv-Beitrag vom 16.03.2018Integrationsstaatssekretärin Güler besucht Kommunales Integrationszentrum

Integrationsstaatssekretärin Serap Güler setzt ihre im Sommer 2017 begonnene Tour durch Nordrhein-Westfalen fort. Dabei besucht sie weitere sieben Kommunale Integrationszentren. „Mir ist wichtig, die Integrationsarbeit in den Kreisen und kreisfreien Städten vor Ort persönlich kennenzulernen. Die Bedarfe sind in den Regionen sehr verschieden. Das müssen wir stärker berücksichtigen“, erklärte die Staatssekretärin bei ihrer heutigen Station in Mülheim an der Ruhr. Im vergangenen Jahr hatte sie sich bereits in 22 Einrichtungen informiert.

Sozialdezernent Ulrich Ernst (rechts) begrüt Staatssekretärin Serap Güler (3.v.r.) im Historischen Rathaus. Integrationsstaatssekretärin Güler besucht das Kommunale Integrationszentrum in Mülheim an der Ruhr. Rathaus, Rathausbücherei. 16.03.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

Sozialdezernent Ulrich Ernst begrüßte Staatssekretärin Serap Güler im Historischen Rathaus

Foto: Walter Schernstein

Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, in dem es Kommunale Integrationszentren gibt. Die Einrichtungen bieten Angebote für Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte, die die Bildungschancen verbessern sollen. Daneben koordinieren sie die Aktivitäten und Angebote der Kommunen und freien Träger in Bezug auf Integration und das Zusammenleben in Vielfalt. Seit 2015 unterstützen die Kommunalen Integrationszentren im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN NRW Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort um Geflüchtete kümmern.

Staatssekretärin Güler lobte bei ihrem Besuch in Mülheim an der Ruhr die Arbeit der Einrichtungen: „Für die bessere Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort sind die Kommunalen Integrationszentren mittlerweile unverzichtbar. Die Landesregierung wird der kommunalen Integrationsarbeit neue Struktur verleihen und hat vereinbart, die Voraussetzung für eine auskömmliche Finanzierung der Einrichtungen aus Landesmitteln bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 zu sichern. Bei aller berechtigten Aufmerksamkeit für die Neuzugewanderten, sollten wir nicht diejenigen aus dem Blick verlieren, die bereits dauerhaft hier leben.“

"In Mülheim an der Ruhr liegt ein Schwerpunkt in den kommenden zwei Jahren in der Stärkung der interkulturellen Schul- und Unterrichtsentwicklung. Daneben soll es eine engere Vernetzung aller Akteure geben, die im Bereich Integration von Neuzugewanderten aktiv sind", erläuterte Mülheims Dezernent Ulrich Ernst.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.mkffi.nrw
 

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Stand: 16.03.2018

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