Menschen ohne eigene Wohnung müssen in Mülheim an der Ruhr nicht ohne ein Dach über dem Kopf übernachten.

Angebote der Wohnungslosenhilfe

Um obdachlose Menschen kümmert sich in Mülheim die Ambulante Gefährdetenhilfe des Diakonischen Werkes. Das Team der Wohnungslosenhilfe ist auch während des Lockdowns vollumfänglich im Einsatz: Zentrale Beratungsstelle, Teestube und Hygienestation sind werktäglich geöffnet. Der Streetworker ist in der Stadt unterwegs und die psychosoziale Betreuung in den Notschlafstellen der Stadt Mülheim an der Ruhr läuft unverändert.

Die Teestube als Schutz- und Aufenthaltsraum für Obdachlose ist werktäglich sieben Stunden - von 8 bis 15 Uhr - geöffnet. Im Treff an der Auerstraße 49 gibt es ein Frühstücksangebot sowie ein warmes Mittagessen. Bei Temperaturen unter null Grad erweitert das Team zudem die Öffnungszeiten und ist zusätzlich samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr vor Ort. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten dort Hygiene- und Abstandsvorgaben.
Kontakt zur Teestube: Telefon: 0208 - 302 45 -21.

Direkt an die Teestube angeschlossen ist die Hygienestation, die Möglichkeiten zum Duschen und Wäschewaschen bietet und von einer examinierten Krankenschwester betreut wird. Die Hygienestation kann täglich nach vorheriger Anmeldung genutzt werden: Telefon: 0208 - 3002 45 -22.

Streetworker Lukas Brockmann lässt sich auch von Covid und Kälte nicht von seinen Rundgängen abhalten. Er ist weiterhin in der Stadt unterwegs, kennt die einschlägigen Plätze, spricht Menschen gezielt an und hilft unbürokratisch und direkt. Auch Bürger*innen, die hilfebedürftige Menschen im Stadtbild sehen, können sich an ihn wenden: Telefon: 0170 - 22 14 887.

Fachkräfte der Mülheimer Diakonie betreuen die Notschlafstellen der Stadt Mülheim an der Ruhr und halten Angebote zum Betreuten Wohnen für ehemalige Wohnungslose vor. Die Zentrale Beratungsstelle an der Auerstraße 47 - 49 ist werktäglich montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung erreichbar: Telefon: 0208 - 302 45 -0.

Notschlafstellen im Winter

Menschen ohne eigene Wohnung müssen in Mülheim an der Ruhr nicht ohne ein Dach über dem Kopf übernachten. Die Stadt Mülheim an der Ruhr betreibt gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Diakonischen Werk getrennte Notschlafstellen für Frauen und Männer. Bis zum Beginn der Pandemie gab es jeweils eine Notschlafstelle für jedes Geschlecht.

Die strengeren Hygienevorschiften für das Zusammenleben von Menschen bei gleichzeitigem Anstieg der Anzahl von Obdachlosen führten im Jahr 2020 dazu, dass mehr Raum benötigt wurde. Nach wie vor existiert eine Notschlafstelle für Frauen - für Männer werden nun Schlafmöglichkeiten in 3 Unterkünften im Stadtgebiet vorgehalten. Die Notschlafstellen sind während der Wintermonate - mit vorherrschenden Temperaturen um den Gefrierpunkt herum - durchgehend geöffnet; niemand muss sich im Freien aufhalten. Vereinzelt gibt es Obdachlose, die sich bewusst für ein Leben (und Schlafen) auf der Straße entscheiden.

Aktuell halten sich 4 Frauen und 21 Männer in den Notschlafstellen auf.

Ansprechpartner für die städtischen Notschlafstellen sind:
Herr Lodato Telefon 0208 - 455 5406
Herr Reimann Telefon 0208 - 455 3543

Zentrale Wohnungsfachstelle, Ruhrstraße 1, 45468 Mülheim an der Ruhr, Zimmer 8 und 10 Montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

Tagsüber werden die Menschen durch die Gefährdetenhilfe des Diakonischen Werkes betreut.



Kontakt:

Sabine Stolze
0208 455 5402