Mülheim wieder im Präsidium der Europapreisträgerstädte

Während der Vollversammlung der Europapreisträgerstädte im ungarischen Szeged wurde die Stadt Mülheim an der Ruhr erneut ins Präsidium gewählt. Bürgermeisterin Margarete Wietelmann, die in Vertretung des Oberbürgermeisters mit einer kleinen Delegation an der Veranstaltung teilnahm, freute sich über das einstimmige Votum. „Dass uns die Mitglieder das Vertrauen aussprechen, ist ein Beleg für die gute Europaarbeit unserer Stadt“, so die Bürgermeisterin.

Ebenfalls im Präsidium vertreten sind die Städte Darmstadt, Ankara, Würzburg, St. Pölten und Szeged. Nachdem die Vollversammlung ihre Statuten geändert hatte, wurden erstmals zwei Vizepräsidenten gewählt: die Vertreter von Altötting und Kharkow. Die Präsidentschaft übernahm die polnische Stadt Czestochowa von der ukrainischen Stadt Kharkov. Der Vertreter aus Kharkov hatte zuvor einen Bericht seiner Präsidentschaft sowie das neue Logo der Europapreisträgerstädte, die neugestaltete Homepage unter http://europeprize.org/ und das neue Bürgerbeteiligungsbüro vorgestellt.

Zentrales Thema der Vollversammlung waren die „Smart Cities“ und damit der Stand der Digitalisierung in den Europapreisträgerstädten. Einig waren sich alle Vertretenden über die große Bedeutung des Themas für zukünftige Entwicklung der Städte.
Es wurden zum Beispiel intelligente Lösungen für bargeldloses Zahlen, die Regulierung des Niederschlags- und Regenwassers, Online-Portale für Bürgerinnen und Bürger, Datensicherheit und die Organisation des ÖPNVs vorgestellt. Und auch, wenn die europäischen Städte unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wurde doch deutlich, dass sich alle sehr intensiv mit der Digitalisierung beschäftigen.

Fotos: Claudia Roos

Die Jugendvertretenden aus den Mitgliedsstädten nutzen den Vormittag, um sich selbst ein Bild von der „Smart City Szeged“ zu machen. Hannah Lena Hartmann vom Jugendstadtrat in Mülheim an der Ruhr übernahm die Präsentation der Ergebnisse in der Vollversammlung.



Kontakt:

Dr. Claudia Roos
0208 455 9983