Wirtschaft und Verkehr in Speldorf

Ein Vortrag von Prof. Dr. Horst A. Wessel, Hilden

Mittwoch, 27. März um 17.00 Uhr
Haus der Stadtgeschichte, Von Graefe-Straße 37

Vortragssaal

Die Stadt Mülheim an der Ruhr wurde in ihrer Entwicklung entscheidend geprägt durch die Lage an der schiffbaren Ruhr, die Steinkohlevorkommen, die Lederindustrie und den Maschinenbau mit eigener Stahlerzeugung. Diese haben ganzen Stadtvierteln ihren Stempel aufgedrückt.

Der Stadtteil Speldorf, der seit 1904 zu Mülheim gehört, hat eine ganz andere Entwicklung genommen. Er verdankt seine Entstehung zum einen der alten Heerstraße von Duisburg über den Ruhrübergang in Mülheim nach Westfalen, zum anderen der besonderen Lage in einer bergigen Waldregion. Tonvorkommen sind lange genutzt worden, um Ziegel- und Töpferwaren herzustellen oder exportiert zu werden. Das ist inzwischen ebenso Geschichte wie das ehemals dort betriebene Eisengewerbe und die Herstellung von Leder herausragender Qualität. Geblieben ist ein Stadtquartier mit besonderen Wohn- und Lebensqualitäten sowie außergewöhnlichen Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Der Vortrag beleuchtet mit den acht Stationen Handwerk / Handel / Tonindustrie / Eisengießerei / Ledererzeugung / Monningviertel / Wald- und Gartenstadt / Solbad Raffelberg einige der Besonderheiten des Stadtteils Speldorf im historischen Kontext.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung des Mobilen Musems Speldorf (MO-MUS) im Haus der Stadtgeschichte (20. Februar bis 12. April 2019).











Kontakt:

Jens Roepstorff
0208 455 4262