Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

AUSSTELLUNGEN - TERMINE - PROJEKTE

Fern der großen Städte. Expressionismus der 1920er-Jahre
24. September 2017 bis 14. Januar 2018 | Erdgeschoss


In den 1920er-Jahren veränderte sich die künstlerische Ausdrucksweise der ehemaligen Brücke-Expressionisten. Eine Beruhigung und Klärung der Form ist ebenso zu bemerken wie der Rückzug in ländliche Regionen und/oder eine intensive Reisetätigkeit. Die Sehnsucht nach einem einfachen Leben in Einklang mit der Natur und nach privatem Glück bestimmt besonders in den 1920er-Jahren die Wahl der Motive. Im Sinne des Expressionismus entwickelten wiederum jüngere Künstler ihr Werk. Über eine expressive Formensprache suchten sie ihrem inneren Erleben in Porträts, Interieurs, Landschaften und Stillleben Gestalt und Form zu verleihen.
Die Ausstellung umfasst neben Werken aus der Stiftung Sammlung Ziegler und der Sammlung des Kunstmuseums Leihgaben aus Privatbesitz und dem Brücke-Museum Berlin.
Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung:
Peter August Böckstiegel, Conrad Felixmüller, Walter Gramatté, Erich Heckel, Otto Herbig, Max Kaus, Anton Kerschbaumer, Ernst Ludwig Kirchner, Dorothea Maetzel-Johannsen, Otto Mueller, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff.

Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung zum Download.
Hier der Link zum WAZ | NRZ - Artikel vom 6. Oktober 2017.

Emil Nolde zum 150. Geburtstag
verlängert bis 28. Januar 2018
Studioausstellung in der Sammlung Ziegler

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über einen großen Bestand an Aquarellen, Grafiken und Gemälden des deutsch-dänischen Malers Emil Nolde (1867 bis 1956). Zum 150. Geburtstag zeigt die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim rund 40 Werke, darunter Blumenbilder, Landschaften, Stillleben sowie Kinder- und Figurenbilder. Sie erinnern an einen zentralen Vertreter des deutschen Expressionismus und gewähren Einblick in dessen intuitiven Schaffensprozess.

Otto Pankok (1893 bis 1966). Expressionistische Grafik
17. September 2017 bis 4. Februar 2018 | Grafikraum

Parallel zur Ausstellung „Fern der großen Städte“ sind im Grafikraum Kohlezeichnungen, Radierungen und Holzschnitte des Künstlers Otto Pankok aus der Sammlung des Kunstmuseums zu sehen. Besonders in den druckgrafischen Werken zeigt sich in den Jahren von 1919 bis 1924 seine Auseinandersetzung mit der Formensprache des Expressionismus. Inspiriert von Reisen und Aufenthalten in ländliche Regionen und am Meer, spiegeln die grafischen Blätter seine Sehnsucht nach einem naturnahen Leben wider.

Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert:
Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre
10. September 2017 bis 4. Februar 2018 |
2. Obergeschoss

Die 1970 in Essen geborene Tochter des Bildhauers Peter Könitz ist in Mülheim an der Ruhr aufgewachsen, wo sie 1996 mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde.

Alice Könitz studierte zunächst Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein DAAD-Stipendium und ein Studium am California Institute of the Arts (CalArts) führten sie nach Los Angeles, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

Mit einfachen und alltäglichen Materialien entwickelt die Künstlerin skulpturale Arbeiten, die sich auf konkrete Orte, Erzählungen oder den urbanen Raum beziehen und sowohl das Private als auch den öffentlichen Raum verhandeln.
2012 konzipierte sie auf kleinstem Raum das Los Angeles Museum of Art (LAMOA).
Als Künstlermuseum bietet es eine variable Plattform für eine partizipatorische
künstlerische Praxis. Anlässlich der Biennale des Hammer Museums, Los Angeles, erhielt
Alice Könitz 2014 den renommierten Mohn Award.

Für diese erste museale Einzelausstellung in Deutschland reflektiert sie Situationen, Künstler und Orte, die ihre Kindheit in den 1970er-Jahren in Mülheim an der Ruhr geprägt haben.

Konzipiert hat sie zwei Ausstellungen in einer: Während in einem Ausstellungssaal neuere Arbeiten der Künstlerin vorgestellt werden, präsentiert das LAMOA im anderen Saal Künstler und Künstlerinnen aus Berlin, Essen, Düsseldorf, Los Angeles und Wien.

Alice Könitz ist Preisträgerin des Kreativkraftpreis Mülheim 2017!
Die Preisverleihung fand am Samstag, 21. Oktober 2017 im Ringlokschuppen statt.
Mehr Informationen zum Kreativkraftpreis Mülheim und alle Preisträgerinnen und Preisträger finden Sie hier.

Ortsbezogene Farblicht-Arbeiten
von Susanne Stähli

Starke Akzente setzen die beiden Farblicht-Arbeiten "color=link" und "Farbverschiebungen", die die in Witten lebende Malerin Susanne Stähli vor Ort für zwei Raumbereiche im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr konzipiert und realisiert hat. Opake und durchscheinende Farbfelder verwandeln die Glasflächen an der Eingangstür des Kunstmuseums und im Übergang vom Grafikraum in den Sammlungstrakt. Sie werden zu Bildträgern einer konstruktiv-konkreten Komposition, die je nach Lichteinfall ihre Leuchtkraft und Farbintensität entfaltet. Im Wahrnehmungsspiel von Innen und Außen durchdringen sich Farbe, Licht und Raum.

KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR
PROGRAMM 2. HALBJAHR 2017

Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer
mit allen Ausstellungen und Veranstaltungen
von August bis Dezember 2017 zum Download.

TERMINE

Dezember

Exklusive Kunst-Edition von Susanne Stähli im Museumsshop

Exklusiv bietet der Shop Original-Kunstwerke der Edition „color=link (für Mülheim)“ der Farb-Künstlerin Susanne Stähli an. Sie umfasst 10 (+ 2) Unikate auf Acrylglas in Rot und Blau und ist zur raumbezogenen Farblicht-Arbeit im Kunstmuseum von der Künstlerin eigens gestaltet worden.

Während der Öffnungszeiten des Museums auch ohne Eintritt zu besuchen, lädt er zum Stöbern ein. In frühlingsfrischen Farben präsentiert sich ein reichhaltiges Angebot: Designobjekte, Kunstbücher, Geschenkartikel, Servietten und Tücher sind ebenso zu finden wie Postkarten. Publikationen zu Emil Nolde stimmen in die Studio-Ausstellung ein, die anlässlich des 150. Geburtstages des Malers am 7. Mai 2017 in den Räumen der Sammlung Ziegler beginnen wird.

RuhrKunstNachbarn
Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen
RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. ...mehr

Jahresausstellung
Mülheimer Künstlerinnen & Künstler
26. November bis 17. Dezember 2017
Ausstellungsort: Leineweberstraße 43 und Schloßstraße 31

Die nun schon über viele Jahrzehnte erfolgreich praktizierte und von der Bevölkerung geschätzte Jahresausstellung im Mülheimer Kunstmuseum, hat sich zum Jahreswechsel 2017/18 alternative Ausstellungsorte gesucht. Zwei leerstehende Ladenlokale werden diesmal zum Ausstellungsraum.

Während der Öffnungszeiten werden permanent einige Künstlerinnen und Künstler in beiden Ausstellungsräumen (Leineweberstraße 43 und Schloßstraße 31) anwesend sein, die sich auf persönliche Gespräche mit den Besuchern freuen.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler, Leineweberstraße 43
Hermann EsRichter, Marianne Goldbach, Wulf Golz, Ursula Hirsch, Monika Grünke, Peter Helmke, Vera Herzogenrath, Helmut Koch, Christine Lehmann, Jochen Leyendecker, Ingrid Lievenbrück, Dore O., Joachim Poths, Ernst Rasche, Ralf Raßloff, Eberhard Ross, Peter E. Rytz, Walter Schernstein, Heiner Schmitz, Max Schulz, André Schweers, Sabrina Seppi, Jochen Stenschke, Anja Strobel, Ursula Vehar, Wolfgang Vogelsang, Alexander Voß, Tibor Zsigmond

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler, Schloßstraße 31
Lukas Benedikt Schmidt, Anna Dottai, Roni Khalil, Jan Kromarek, Gaby van Emmerich

In Mülheim an der Ruhr werden junge Künstlerinnen und Künstler gefördert:
STIPENDIUM JUNGE KUNST

Mit dem ausgelobten Stipendium wird das Ziel verfolgt, Kunststudierende beziehungsweise frischgebackene Kunstschulabsolventinnen und -absolventen nach Mülheim an der Ruhr zu holen und zum Mitmachen anzuregen.

Wer kann sich um das Stipendium bewerben?
Das Stipendium wird für Kunststudierende an der Folkwang-Universität der Künste in Essen, der Hochschule für bildende Künste (HBK) in Essen, der freien Akademie der bildenden Künste (fadbk) in Essen sowie der Kunstakademie Düsseldorf ausgeschrieben. Zugangsvoraussetzung ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber bereits im 7. Semester sind oder der Abschluss des Studiums an einer Kunsthochschule nicht länger als ein Jahr zurückliegt.
Zur Bewerbung eingeladen sind Kunststudierende der Fachbereiche Malerei, Grafik, Skulptur, Performance, Installation, Fotografie, Video und so weiter.
Der Bewerber oder die Bewerberin sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sein. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht Voraussetzung.

Was bietet das Stipendium?
Atelier im Schloß Styrum: Das ausgelobte Stipendium umfasst ein miet- und betriebskostenfreies Atelier im Schloß Styrum von mindestens 25 qm.
Ausstellung am Ende des Stipendiums: Zum Abschluss sollen nach Möglichkeit die Arbeiten, die während des Aufenthaltes in Mülheim an der Ruhr entstanden sind, entweder im Rahmen der „Jahresausstellung der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler“, im Kunsthaus an der Meißelstraße oder an einem anderen Kunstort in Mülheim an der Ruhr öffentlich präsentiert werden.

Rahmenbedingungen, Bewerbungsverfahren ....hier

Wir machen Museum!

Seit Januar 2015 ist das Kunstmuseum zusammen mit der Camera Obscura mit dem Projekt Wir machen Museum! Partner im Förderprogramm "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). In diesem Rahmen sind Filme entstanden, die das Projekt in beiden Museen vorstellen.



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