Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Fern der großen Städte. Expressionismus der 1920er-Jahre
24. September 2017 bis 14. Januar 2018 | Erdgeschoss

In den 1920er-Jahren veränderte sich die künstlerische Ausdrucksweise der ehemaligen Brücke-Expressionisten. Eine Beruhigung und Klärung der Form ist ebenso zu bemerken wie der Rückzug in ländliche Regionen und/oder eine intensive Reisetätigkeit. Die Sehnsucht nach einem einfachen Leben in Einklang mit der Natur und nach privatem Glück bestimmt besonders in den 1920er-Jahren die Wahl der Motive. Im Sinne des Expressionismus entwickelten wiederum jüngere Künstler ihr Werk. Über eine expressive Formensprache suchten sie ihrem inneren Erleben in Porträts, Interieurs, Landschaften und Stillleben Gestalt und Form zu verleihen.
Die Ausstellung umfasst neben Werken aus der Stiftung Sammlung Ziegler und der Sammlung des Kunstmuseums Leihgaben aus Privatbesitz und dem Brücke-Museum Berlin.
Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung:
Peter August Böckstiegel, Conrad Felixmüller, Walter Gramatté, Erich Heckel, Otto Herbig, Max Kaus, Anton Kerschbaumer, Ernst Ludwig Kirchner, Dorothea Maetzel-Johannsen, Otto Mueller, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff.

Hier finden Sie den Flyer zur Ausstellung zum Download.
Download des WAZ | NRZ - Artikels vom 6. Oktober 2017.

Otto Pankok (1893 bis 1966). Expressionistische Grafik
17. September 2017 bis 4. Februar 2018 | Grafikraum

Parallel zur Ausstellung „Fern der großen Städte“ sind im Grafikraum Kohlezeichnungen, Radierungen und Holzschnitte des Künstlers Otto Pankok aus der Sammlung des Kunstmuseums zu sehen. Besonders in den druckgrafischen Werken zeigt sich in den Jahren von 1919 bis 1924 seine Auseinandersetzung mit der Formensprache des Expressionismus. Inspiriert von Reisen und Aufenthalten in ländliche Regionen und am Meer, spiegeln die grafischen Blätter seine Sehnsucht nach einem naturnahen Leben wider.

Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert:
Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre
10. September 2017 bis 4. Februar 2018 |
2. Obergeschoss

Die 1970 in Essen geborene Tochter des Bildhauers Peter Könitz ist in Mülheim an der Ruhr aufgewachsen, wo sie 1996 mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde.

Alice Könitz studierte zunächst Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein DAAD-Stipendium und ein Studium am California Institute of the Arts (CalArts) führten sie nach Los Angeles, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

Mit einfachen und alltäglichen Materialien entwickelt die Künstlerin skulpturale Arbeiten, die sich auf konkrete Orte, Erzählungen oder den urbanen Raum beziehen und sowohl das Private als auch den öffentlichen Raum verhandeln.
2012 konzipierte sie auf kleinstem Raum das Los Angeles Museum of Art (LAMOA).
Als Künstlermuseum bietet es eine variable Plattform für eine partizipatorische
künstlerische Praxis. Anlässlich der Biennale des Hammer Museums, Los Angeles, erhielt
Alice Könitz 2014 den renommierten Mohn Award.

Für diese erste museale Einzelausstellung in Deutschland reflektiert sie Situationen, Künstler und Orte, die ihre Kindheit in den 1970er-Jahren in Mülheim an der Ruhr geprägt haben.

Konzipiert hat sie zwei Ausstellungen in einer: Während in einem Ausstellungssaal neuere Arbeiten der Künstlerin vorgestellt werden, präsentiert das LAMOA im anderen Saal Künstler und Künstlerinnen aus Berlin, Essen, Düsseldorf, Los Angeles und Wien.

Alice Könitz ist für den Kreativkraftpreis Mülheim 2017 nominiert.
Die Preisverleihung findet am Samstag, 21. Oktober 2017 um 19 Uhr im Ringlokschuppen statt.
Mehr Informationen zum Kreativkraftpreis Mülheim hier.

Emil Nolde zum 150. Geburtstag
7. Mai 2017 bis 7. Januar 2018
Studioausstellung in der Sammlung Ziegler

Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über einen großen Bestand an Aquarellen, Grafiken und Gemälden des deutsch-dänischen Malers Emil Nolde (1867 bis 1956). Zum 150. Geburtstag zeigt die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim rund 40 Werke, darunter Blumenbilder, Landschaften, Stillleben sowie Kinder- und Figurenbilder. Sie erinnern an einen zentralen Vertreter des deutschen Expressionismus und gewähren Einblick in dessen intuitiven Schaffensprozess.

Samstag, 11. November 2017, 17.30 bis 20.00 Uhr
Vortrag mit Kurzführung
"... meine Kunst ist deutsch, stark, herb und innig."
Emil Nolde und der Nationalsozialismus
Dr. Anke Repp-Eckert, Kunsthistorikerin

Ortsbezogene Farblicht-Arbeiten
von Susanne Stähli

Starke Akzente setzen die beiden Farblicht-Arbeiten "color=link" und "Farbverschiebungen", die die in Witten lebende Malerin Susanne Stähli vor Ort für zwei Raumbereiche im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr konzipiert und realisiert hat. Opake und durchscheinende Farbfelder verwandeln die Glasflächen an der Eingangstür des Kunstmuseums und im Übergang vom Grafikraum in den Sammlungstrakt. Sie werden zu Bildträgern einer konstruktiv-konkreten Komposition, die je nach Lichteinfall ihre Leuchtkraft und Farbintensität entfaltet. Im Wahrnehmungsspiel von Innen und Außen durchdringen sich Farbe, Licht und Raum.

KUNSTMUSEUM MÜLHEIM AN DER RUHR
PROGRAMM 2. HALBJAHR 2017

Hier finden Sie den aktuellen Programmflyer
mit allen Ausstellungen und Veranstaltungen
von August bis Dezember 2017 zum Download.

TERMINE

Hinweis:
Vom 23. Oktober bis 7. November sind die Nolde-Ausstellung und die Räume der Städtischen Sammlung wegen klimatechnischer Wartungsarbeiten geschlossen.

Oktober

November

Dezember

Exklusive Kunst-Edition von Susanne Stähli im Museumsshop

Exklusiv bietet der Shop Original-Kunstwerke der Edition „color=link (für Mülheim)“ der Farb-Künstlerin Susanne Stähli an. Sie umfasst 10 (+ 2) Unikate auf Acrylglas in Rot und Blau und ist zur raumbezogenen Farblicht-Arbeit im Kunstmuseum von der Künstlerin eigens gestaltet worden.

Während der Öffnungszeiten des Museums auch ohne Eintritt zu besuchen, lädt er zum Stöbern ein. In frühlingsfrischen Farben präsentiert sich ein reichhaltiges Angebot: Designobjekte, Kunstbücher, Geschenkartikel, Servietten und Tücher sind ebenso zu finden wie Postkarten. Publikationen zu Emil Nolde stimmen in die Studio-Ausstellung ein, die anlässlich des 150. Geburtstages des Malers am 7. Mai 2017 in den Räumen der Sammlung Ziegler beginnen wird.

RuhrKunstNachbarn
Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen
RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. ...mehr

Wir machen Museum!

Seit Januar 2015 ist das Kunstmuseum zusammen mit der Camera Obscura mit dem Projekt Wir machen Museum! Partner im Förderprogramm "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). In diesem Rahmen sind Filme entstanden, die das Projekt in beiden Museen vorstellen.



Weiterführende Links: