Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

AUSSTELLUNGEN - TERMINE - PROJEKTE

Seit November 2018 finden Sie das KUNSTMUSEUM TEMPORÄR gemeinsam mit dem Museumsshop in der Schloßstraße 28 - 30 (im Gebäude Hotel Noy).
Der Betrieb in der Alten Post wurde im September 2018 wegen Sanierungsarbeiten eingestellt.

Nach den langen Wochen ohne Museums- und Ausstellungsbesuche erwartet Sie nun die bereits angekündigte Ausstellung mit Fotografien des Cottbuser Architekten und Dokumentarfotografen Martin Maleschka.

Der ehrenamtlich geführte Museumsshop des Förderkreises heißt Sie mit besonderen Angeboten willkommen. Im Juni erhalten Sie einen Preisnachlass von 10 Prozent auf alle Waren (außer Bücher).
Auf die farbenfrohen Schals und Tücher aus der Frühjahrs-/Sommerkollektion wird Ihnen sogar ein Preisnachlass von 20 Prozent gewährt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem ausgefallenen Mitbringsel sind, bieten sich die preisgekrönten Gebrauchsgegenstände aus der Betonmanufaktur von Jochen Korn aus Kassel an: Die eleganten Flaschenverschlüsse, schlanken Vasen, Stiftehalter, Türstopper oder Dosen verbinden den innovativen Werkstoff Beton mit formschöner Funktionalität.


Unsere geänderten Öffnungszeiten:

Bitte beachten Sie bei ihrem Besuch die allgemeinen Hygieneregeln und die Einhaltung der Maskenpflicht.

Martin Maleschka. Baubezogene Kunst in der DDR 1950 - 1990.
Kunst im öffentlichen Raum. Dokumentarfotografie
bis 5. Juli 2020

Der Cottbuser Architekt Martin Maleschka (geboren 1982 in Eisenhüttenstadt, lebt und arbeitet in Cottbus) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die baubezogene Kunst im öffentlichen Raum der DDR zu dokumentieren. Zur kulturellen Hinterlassenschaft der DDR gehört eine bemerkenswert große Anzahl von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Als Auftragskunst für Stadtzentren, öffentliche Gebäude und Wohngebiete entstanden, formulieren sie nicht nur einen dekorativ, gestalterischen Anspruch, sondern auch eine politische Botschaft. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge ist Martin Maleschka unterwegs, um die akut von Zerstörung oder Verfall bedrohten Kunstwerke fotografisch zu erfassen und in einen (architektur-)historischen Kontext einzuordnen.
Im Kontext der intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum in Mülheim, präsentiert das MUSEUM TEMPORÄR eine Auswahl an Dokumentarfotografien Maleschkas. Sie gewähren einen Blick auf ein Erbe, das im Westen bislang kaum rezipiert ist.

Begleitprogramm

Weit mehr als Dekor
Kuratorin Simone Scholten M. A. führt in die Ausstellungsthematik ein und vermittelt einen Überblick über die Entwicklung und den besonderen Stellenwert der baubezogenen Kunst in der DDR.

Termine:

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt.
Eine Anmeldung ist unter Tel. 0208/455 4138 oder per Mail erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Einblicke in die Baustelle im Kunstmuseum

LVR-Museumsberatung zu Gast im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR

Am Montag, dem 17. Februar 2020, fand im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR in Mülheim an der Ruhr die Veranstaltung „Montags geöffnet!“ der LVR-Museumsberatung zum Thema „Geschlossene Museen – Mobile Museen. Strategien für eine Präsenz vor einer (Neu-)Eröffnung“ statt. Die Reihe an wechselnden Orten zu ausgewählten Themen und Fragestellungen der Museumsarbeit richtet sich an Mitarbeitende rheinischer Museen und lädt zum kollegialen Erfahrungsaustausch, zum Fachgespräch und zur Diskussion ein. Nach der Begrüßung und Einführung durch Guido Kohlenbach, Leiter des LVR-Fachbereichs Regionale Kulturarbeit, und Ruth Türnich, Wissenschaftliche Referentin der LVR-Museumsberatung, stellte Museumsleiterin Dr. Beate Reese den Interimsstandort des Kunstmuseums als gelungenes Beispiel für die Überbrückung der Sanierungsphase des Gebäudes der Alten Post vor.
Im Rahmen des Vormittags wurden weitere Projekte und deren Strategien zur Besucherbindung und Erschließung neuer Zielgruppen präsentiert wie das mobile Schülerlabor „X-Perimente“ für das Röntgenjahr 2020, das sich in Planung befindliche „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ sowie das museumspädagogische Vermittlungsmodell „museenkoeln IN DER BOX“. Als Referenten und Referentinnen waren Dr. Uwe Busch, Leiter Deutsches Röntgen-Museum Remscheid, Dr. Jens Scholten vom MiQua und Julia Müller, Leiterin der Programme Outreach des Museumsdienstes Köln, zu Gast.

„Museen finden mittlerweile – und das ist gut so – nicht mehr nur in ihren angestammten Häusern und Räumen statt. Sie suchen zum Beispiel Interessierte und Interessensgruppen auch in deren sozialräumlichen Kontexten auf. Das kann für alle Beteiligten ein spannender Prozess ein. Mit unserer Veranstaltung wollten wir unterschiedliche Strategien „mobiler Museen“ vorstellen“, so Ruth Türnich.

RUHRKULTUR.CARD 2020

Zwanzig Museen und elf Bühnen, die das Kulturangebot der beteiligten Häuser über die Grenzen der einzelnen Städte hinaus sichtbar machen. Die RuhrKultur.Card und der begleitende Reiseführer RuhrKultur.Guide bieten Inspiration und Orientierung für kulturelle Entdeckungsreisen:
Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 erhalten Kulturfans und solche die es werden wollen, mit der RuhrKultur.Card einmalig freien Eintritt in alle 20 RuhrKunstMuseen und ein Vorstellungsticket nach Wahl zum halben Preis für die RuhrBühnen sowie die teilnehmenden Festivals - die Ruhrtriennale, das Klavier-Festival Ruhr, die Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen - im jeweiligen Festivalzeitraum.
Museen, Bühnen und fünf der wichtigsten Kulturfestivals der Metropole Ruhr als teilnehmende Partner ermöglichen ein vielseitiges, städteübergreifendes Kulturjahr 2020. Die Karte ist ab dem 14. November 2019 erhältlich und kostet 45 Euro.
Hinweis: Im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR ist die Zahlung mit EC-Karte nicht möglich.


RuhrKunstNachbarn

Ein Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen

RuhrKunstNachbarn ist ein neues Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen, gefördert durch die Stiftung Mercator. ...mehr

Wir machen Museum!

Von Januar 2015 bis Dezember 2017 war das Kunstmuseum zusammen mit der Camera Obscura mit dem Projekt "Wir machen Museum!" Partner im Förderprogramm "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Deutschen Museumsbundes (DMB). In diesem Rahmen sind Filme entstanden, die das Projekt in beiden Museen vorstellen.



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